Die Frage welchen Beruf man ausüben möchte ist einer der wenigen Fragen, die zu 100% auf jede einzelne Person zukommen wird. Somit wird sie, für jeden Menschen, zu einer der wichtigsten Fragen in seinem Leben. Vielleicht hast du gerade deinen Schulabschluss oder Studium gemeistert und fragst dich nun, welchen Beruf du nun den Rest deines Lebens ausüben willst. Vielleicht hast du aber auch schon den Ein oder Anderen Beruf ausgeübt aber stehst aufgrund von Unzufriedenheit erneut vor dieser Frage.
Ganz egal, in welcher dieser Situationen du dich gerade befindest…
Denn dann ist dieser Artikel genau das Richtige für dich!

Warum so ein Aufriss nur wegen dem Job?

Ja, man kann es sich auch ganz einfach machen. Du hast Abschluss X in der Tasche und kannst jetzt schauen, was dir die Berufsberatung der Agentur für Arbeit daraufhin empfiehlt. Zum Schluss entscheidet du dich für einen Beruf der dir auf anhieb das meiste Geld verspricht und du die besten Arbeitszeiten hast. Sache gegessen… Ist ja schließlich nur der Job und der muss einfach erledigt werden. Freizeit zählt!
Allerdings sag ich dir, das du zu 90% damit unglücklich wirst. Denn ca. 50% deiner gesamten Lebenszeit (damit meine ich von Geburt bis zu deinem Tot) verbringst du auf der Arbeit. Du wirst mehr Zeit mit deinen Arbeitskollegen verbringen, als mit deiner Familie oder Freunden. Du wirst mehr Zeit damit verbringen mit der Arbeit als für deine Hobbys. Du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar mehr Zeit mit der Arbeit verbringen als du insgesamt schläfst. Und wenn du dir das mal durch den Kopf gehen lässt, wirst du merken: „Verdammt, meine Arbeit wird den größten Teil meines Lebens ausmachen.“
(Um dir das nochmal zu visualisieren, habe ich Hier ein kleines Video für dich.)
Somit sollte deine Arbeit auch richtig gewählt sein, wo wir auch schon zum nächsten Punkt kommen.

Hör auf nach dem richtigen Beruf zu suchen!

Ein Fehler den fast jeder macht, ist nach dem richtigen Beruf, Job oder Arbeit zu suchen. Auch ich habe diesen Fehler gemacht. Ich habe mich damals gefragt: „Was will ich ARBEITEN?“
Dabei ist hier die Basis der Suche schon komplett misslungen. Denn überlege dir mal mit welchen Emotionen das Wort Arbeit oder Job verbunden ist. Dir wird schnell auffallen, dass es überwiegend Schlechte sind. Verabschiede dich also von diesen Begriffen und suche lieber nach deiner Leidenschaft oder besser noch nach deiner „Lebensaufgabe“!
Es gibt da so einen Spruch, der an dieser Stelle sehr gut passt:
„Verbringe deine Zeit mit deiner Leidenschaft und finde jemanden der dich dafür bezahlt. Dann musst du nicht einen Tag in deinem Leben arbeiten“
Also… suche nicht nach dem richtigen Beruf, sondern nach deiner Leidenschaft und jemanden der dich dafür bezahlt dass du dich dieser widmest.

Im folgenden gebe ich dir sechs Inspirationen mit wie du diese findest.

1. Ausblenden äußerer Einflüsse und deines Egos

Täglich prasseln auf dich hunderte von äußeren Einflüssen nieder und beeinflussen dein Unterbewusstsein. Einflüsse die dir vorgeben, was der richtige Weg ist und auf was du Wert legen solltest. All diese Vorgaben nimmt dein Ego an und vermittelt dir das Gefühl ein Versager zu sein, wenn du diese nicht erreichst. Dein Ego ist nur auf Anerkennung der Anderen aus. Du bist auf der falschen Spur, wenn du kein schickes Auto fährst, in einem schönes Haus wohnst und regelmäßig viel Geld auf deinem Konto landet. Ich sage dir: Vergiss all diese Einflüsse und blende ein Ego aus!
Aufgrund dass uns vorgelebt wird, dass unser Besitz das einzig wichtige ist, wählen wir häufig den Job nach oberflächlichen Kriterien. Diese sind meist:
-Möglichst viel Geld verdienen.
-Möglichst schnell wieder Feierabend haben.
-Möglich viele Urlaubstage.

Gehst du nach genau diesen Kriterien, wirst du jeden Morgen zur Arbeit fahren und dich durch quälen bis zum lang ersehnten Feierabend. Du wist also ca. 50% deines Lebens mit einer Tätigkeit verbringen, die dich nicht erfüllt. Oder besser gesagt: Du verschenkst 50% deiner Lebenszeit! Und glaub mir… Genau diese Erfahrung durfte ich durchmachen.
Blende also all diese Einflüsse aus die dir sagen, dass diese drei Faktoren das wichtigste an deinem Job sind. Verdienst du nämlich das Geld mit deiner Leidenschaft, ist es egal wann du Feierabend hast. Theoretisch bräuchtest du dann auch niemals Urlaub. Denn wenn du es richtig machst, kann deine Arbeit wie Urlaub für dich sein! Und Reich werden, kannst du auch in jedem Bereich. Ganz egal ob Metzger,
Die Gesellschaft vermittelt dir ja kein Risiko einzugehen und dich wie eine Maschine zu verhalten. Dein Ego will zudem nur Eines, dass du Anderen gefällst.

2. Du musst nicht können, nur lernen

Häufig verbauen wir uns selbst unsere Träume und Berufswünsche, weil wir denken, dass wir diesen Bereich nicht können. Dabei ist bei der Wahl des Berufes völlig egal was du kannst! Du musst es nur lernen wollen. Und das Geile ist… Du kannst alles lernen! Du möchtest Musiker werden und irgendwann auf großen Bühnen stehen? Allerdings spielst du nicht ein Instrument und hast kein Taktgefühl? Scheißegal!!! Du kannst es lernen!
Dich fasziniert die Unterwasserwelt und Tauchlehrer stellst du dir richtig geil vor? Leider kannst du noch nicht mal schwimmen? Egal, du kannst es lernen!!!
Fabian Hambüchen ist auch nicht mit einem Flickflack aus dem Mutterleib gekommen.
Jeder erfolgreiche Mensch hat irgendwo den ersten Schritt gemacht und angefangen zu lernen.

3. Der Flow-Zustand

Kennst du das, wenn du gerade in einer Sache vertieft bist und Raum und Zeit absolut vergisst?
Mir geht es immer bei der Videobearbeitung so. Nach ein paar Stunden schaue ich auf die Uhr und stelle fest, wie schnell die Zeit doch rum ging. Genau das nenne ich den „Flow-Zustand“.
Ohne große Mühe vergisst man alles um sich herum und ist voll konzentriert. Dabei erzielt man die besten Ergebnisse ohne sich wirklich anzustrengen oder zu zwingen. Überlege dir also, bei welchen Tätigkeiten du absolut in den Flow kommst und nutze dies als Basis für die Wahl deiner Berufung. Denn was gibt es geileres als einen Job wo du die Zeit und alles um dich herum vergisst.

4. Denke kindlich und mach dich frei

Kinder sind unverfälscht. Kinder sind echt.
Kinder sind absolut sie selbst und machen genau das was Sie lieben. Als Kind war jeder von uns komplett rein und unbeeinflusst. Erst mit den Jahren werden uns bestimmte Werte vorgelebt und uns wird eingetrichtert was im Leben wichtig zu sein scheint. Ignoriere einmal all diese Einflüsse die über die Jahre gekommen sind und denke kindlich. Hast du Probleme deine Berufung zu finden, dann denke einfach daran, was du als Kind immer gerne gemacht hast. Denn da haben all die Ängste und Zweifel vor der Zukunft noch nicht existiert. Ich zum Beispiel habe als Kind schon immer gerne Sport getrieben. Egal welche Art von Sport. Ich habe Sie geliebt. Ob Fußball, Leichtathletik, Tennis, Skateboarden, Bla Bla Bla. Ich habe alles gemacht und immer die Zeit dabei vergessen. Also habe ich mich im ersten Schritt dafür entscheiden Trainer zu werden. Ich bereue nichts daran. Meine Nichte zum Beispiel sitzt stundenlang in ihrem Zimmer und malt Bilder. Wenn man sie nicht ans Essen erinnert, würde sie wahrscheinlich verhungern. In meinen Augen wäre es eine absolut verstellbare Idee, dass Sie später einmal Künstlerin wird. Denke dich also einfach mal in deine Kindheit zurück und überlege dir, was du damals mit Leidenschaft verfolgt hast und du vielleicht heute noch gerne machst oder es gerne wieder machen würdest.

5. Was willst du bewirken

Wie schon gesagt, solltest du dich nicht nur fragen mit welchen Job du möglich viel Geld verdienen kannst. Viel wichtiger ist es, was du mit deiner Arbeit bewirken möchtest. Welchen Sinn soll es erfüllen und wofür soll Sie gut sein. Ich wollte von Anfang an den Menschen helfen glücklicher zu werden, ihre Ziele zu erreichen und ein Leben zu führen welches sie Erfüllt. Das war es, war ich damals bewirken wollte und genauso ist es heute auch noch.
Möchtest du die schlechte Bildungssituation in armen Ländern verbessern? Dann wäre es vorstellbar Lehrer zu werden. Was willst du mit deiner Zeit und Einsatz in dieser Welt schaffen?

6. Wen bewunderst du?

Jeder von uns hat seine Vorbilder. Menschen die man bewundert für das was Sie machen und geschafft haben. Wer ist das bei dir und warum bewunderst du diese Person? Welche Person führt ein Berufliches Leben, welches du auch gerne hättest? Nutze dieses Vorbild als Inspiration. Kopiere Sie jedoch nicht und finde stattdessen deinen eigenen Weg. Lerne von deinem Vorbild und nutze alle positiven Eigenschaften die dich weiter bringen können.

Mach dich schlau

Um Fehltritte zu vermeiden ist es natürlich die einfachste Lösung sich schlau zu machen. Und damit meine ich jetzt nicht die Berufsbezeichnung einfach mal in Google einzugeben. Suche dir so viele Informationen wie möglich. Suche auch nach negativen Eigenschaften. Denn Diese bringt auch jeder Job mit sich. Suche Leute, die in diesem Bereich tätig sind und frage sie aus. Du kannst auch einfach mal fragen, ob du einen Tag über die Schulter gucken kannst um ein genaueres Bild zu bekommen. Am Ende deiner Recherche weißt du dann alles über diesen Beruf und wie die Laufbahn aussehen kann. Dann bleibt dir nur noch die Wahl, ob es das ist was du machen möchtest und du den ersten Schritt gehst oder du dich von neuem auf die Suche machst.

Keine Angst vor Fehltritten

Auch bei der suche nach deiner Berufung ist es wie mit der Partnerschaft. Man lässt sich auf einander ein, lernt sich kennen und findet Gefallen. Nach einiger Zeit kann es jedoch passieren, dass man sich auseinander lebt und unterschiedliche Interessen verfolgt. Das ganze lässt sich einfach nicht von Anfang an erkennen. Genauso ist es bei der Wahl des richtigen Berufes. Der gesamte Weg ist nicht von Anfang an zu sehen und manchmal muss man sich einfach drauf einlassen. Wichtig ist der Versuch… Denn anschließend ist man immer schlauer und kann dieses Thema ab harken. Ich selber habe zwischenzeitlich bei einem großen Konzern im verkauf gearbeitet. Der Druck war enorm und es ging einzig und allein um Geld. Ich habe mich auf das ganze eingelassen und mir gesagt, dass ich es einfach mal versuche. Nach einem Jahr war ich tot unglücklich und habe den Job gehasst. Aber das Gute ist: „Es ist völlig egal, wie lang du in die falsche Richtung läufst, du kannst jederzeit wieder umdrehen.“ Jetzt bin ich wieder auf meinem Weg und konnte trotzdem durch meinen alten Job viel lernen was mir Heute enorm weiterhilft.
Also keine Angst vor Fehltritten. Wage den schritt und Probiere es einfach aus.

Schalte dein Navigationssystem ein

ich sag den Menschen mit denen ich arbeite immer eines:
„Stell dir mal ein Navigationssystem in einem Auto vor. Bevor dir dieses den Idealen Weg zu deinem Ziel anzeigen kann, muss es immer erstmal schauen wo du momentan bist.“
Wenn du also genau weißt, WER DU BIST, fällt es dir viel leichter den idealen Weg zu deinem Ziel zu finden. Schau dafür mal in die Artikelserie Trainingsplan zum glücklich werden rein.

Ich hoffe mit diesem Artikel konnte ich dir ein paar Inspirationen liefern und vielleicht hast du ja schon eine direkte Vorstellung von deiner zukünftigen Leidenschaft gewonnen.

Gehörst du zu den Personen die schon voll im Berufsleben stecken? Du bist jedoch mit dieser Job unzufrieden und weißt nicht wie du den Absprung in ein besseres erfüllteres Leben schaffst?
Dann freu dich! Denn auch dafür werde ich nochmal einen gesonderten Artikel schreiben und ihn dann hier verlinken.

Ich würde mich freuen zu hören, ob du deine Leidenschaft und Berufung gefunden hast und wie du auf diesen Weg gekommen bist!
Teile es gerne in einem Kommentar und hilf anderen die noch auf der Suche sind.